Zum Spendenempfang bei Facebook registriert.

Spenden dürfen wir nun nach längerem hin und her mit Facebook auch ganz offiziell, über die “Fan Seite” bei Facebook sammeln.
Hierzu wurde unser Verein auf Herz und Nieren geprüft und Genehmigt.

Jeder auf Facebook, kann nun Spenden für unseren Orden / Verein sammeln, und kann diese Aktionen selbst Planen.
Hier eine Schritt für Schritt Anleitung.

Spenden Button auf unserer Facebook Seite.

durch das anklicken des Bildes kommt man direkt auf unsere Seite bei Facebook.
Dort kann man durch das Anklicken des Spendenbuttons eine Spende tätigen.

auf der Linken Seite unter dem Logo findet man die Schaltfläche “Spendenaktionen” , dort kann jeder auf Facebook eine Spendenaktion über diesen Link für unseren Verein eröffnen.

Nach dem anklicken kommt man auf diese Seite um dort  mit dem Button “Spenden Sammeln” eine Spendenaktion für den Verein zu eröffnen.
Schritt 1:

Hier kann man die Endsumme der Aktion einstellen, das Enddatum der Aktion.

Schritt zwei!. Hier kannst du etwas zu deiner Intuition der Sammelaktion schreiben.

Hier noch ein passendes Bild aussuchen, und auf Erstellen klicken.
Schon ist die Aktion fertig.
Facebook wird dir nun Mitteilen das die Aktion frei geschaltet ist, und du kannst diese Spenden Aktion durch Einladen verbreiten, und somit unserem Orden helfen, erstens Bekannter zu werden, und zum zweiten etwas für die Benötigten Hilfen mit der Unterstützung zukommen lassen.

Wir Bedanken uns für euer Interesse, und sind guter Hoffnung, unsere Projekte hiermit einen schritt näher zu kommen.

Ich Grüße euch aus Buen Paso,
Roland Brunk
(Vizepräsident)

Möchtest du Kontakt mit uns Aufnehmen?
Kein Problem, hier gibt es das Formular dazu.

Eintragung in das Register für Gemeinnützige Vereine.

Eintragung in das Register für Gemeinnützige Vereine.

Dieses Thema haben wir bei unserem Steuerberater angesprochen.
Seine Antwort war folgende.
Um gleichgestellt zu werden als Gemeinnützige Gemeinschaft wie zum Beispiel das Rote Kreuz, UNICEF und viele andere Vereine auch, müssen wir unseren Verein in das Register eintragen lassen, hier kommen Kosten zu Stande die wir Versuchen über Spenden zu generieren.


oder Spenden  Sie per Überweisung an:
Asociación Ordo Supremus Asistencial Icod Canarias
BBVA Icod de los Vinos 
IBAN: ES33 0182 3130 17 0201560449
BIC:     BBVAESMMXXX
Verwenungszweck: Eintragung in das Register.

Wir Bedanken uns für Ihre Unterstützung.

Grundstück für unseren Orden

Hier seht Ihr eine Karte, welche die ungefähre Lage unseren Grundstückes beschreibt, außerhalb der Stadt, in einem Waldrandgebiet, haben wir nun die Möglichkeit unsere Anpflanzungen auf dem zur Verfügung gestellten Grundstück zu Realisieren.

Hier sollen auch unsere Treffen und Versammlungen abgehalten werden.
Das schöne an dem ganzen, dort gibt es zwei Hunde die darauf aufpassen, dass alles dort bleibt wo es hin gehört.

Näheres gibt es für die Mitglieder bei den Bekanntgaben.

Hier möchten wir mit dem Straßenengel Projekt und den Natur und Menschenhilfe Projekt die ersten Gehversuche starten, wie zum Beispiel möchten wir hier Organisieren, daß, wenn wir dort Kartoffeln oder andere Früchte und Gemüse anpflanzen Bedürftige die Möglichkeit haben an der ganzen Arbeit Ihre Beteiligung zu Präsentieren, und somit Ihren Willen zeigen an Ihrer Situation etwas zu ändern, selbstverständlich wird die Ernte zu gerechten Teilen weiter gegeben.

Spenden weitergabe

UNSER VERSPRECHEN WURDE WAHR GEMACHT.

Nach langen Gesprächen mit mehreren Baustoffhändlern hier auf der Insel, haben wir als Hilfsorganisation es geschafft, das auch auf Teneriffa keiner frieren oder hungern muss.  
Mit Freude wurde der Holzofen dem Bedürftigen übergeben.
Er war überglücklich über das Geschenk, und freut sich schon auf eine warme Unterkunft.

Wir bedanken uns für die großzügige Gabe bei der „Ferreteria Casagrande Jocar, S.L.“  und bei den Betreibern,  aus Icod de los Vinos, und freuen uns dieses Unternehmen als unterstützende Kraft mit in unserer Liste zu führen.

Gott schütze Sie und Ihre Familie

Mit freundlichem Gruß

Harald Michael Brunk Haas

Herzog und Landmeister des Orden „Ordo Supremus Islas Canarias“

Wenn auch Sie unseren Orden / Verein Unterstützen wollen, finden Sie hier die Möglichkeiten zum Spenden.

oder Spenden  Sie per Überweisung an:
Asociación Ordo Supremus Asistencial Icod Canarias
BBVA Icod de los Vinos 
IBAN: ES33 0182 3130 17 0201560449
BIC:     BBVAESMMXXX
Verwenungszweck: Spenden an den Orden / Verein

Wir Bedanken uns für Ihre Unterstützung.

Kreuzweg in Candelaria 30.03.2018

Wir waren zu Gast bei der Zeremonie in Candelaria am Karfreitag den 30.03.2018 mit dabei war Rosa Maria die unseren Bruder Orden “S O R M T R Damas y Caballeros de da cruz de Lorraine” vertrat.


nach der Kirche folgten wir dem Zug um die Plaza an der “Basilica de Candelaria”

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wer Interesse an einer Unterstützung  hat, kann sich gerne hier informieren.

Hilfe für Mexico

Wir haben eine Verbindung nach Mexiko, durch unseren Bruder Orden, und möchten mit Ihrer Hilfe für Medikamente sammeln, Kleiderspenden hin senden und alles was benötigt wird einzusammeln und nach Mexiko zu senden.
Wir haben einen direkten Kontakt in Mexiko der die gespendeten Kleider, Decken, und Geldmittel erhält, um diese dort an die wirklichen Stellen zu verteilen.
Gerne können Kleiderspenden etc. an folgende Adresse gesendet werden.

Asociación Ordo Supremus Islas Canarias
Carretera General TF 5 Buen Paso 14
38430 Icod de los Vinos – Buen Paso
S/C Tenerife / España

oder direkt diese Adresse
cdmx.
Calle Jacarandas Mz 13 Lt 19…
Colonia El Molino Tezonco..
Delegación Iztapalapa CDMX Co
CP 09960

Wir leiten die Spenden dann weiter.

oder Spenden  Sie per Überweisung an:
Asociación Ordo Supremus Asistencial Icod Canarias
BBVA Icod de los Vinos 
IBAN: ES33 0182 3130 17 0201560449
BIC:     BBVAESMMXXX
Verwenungszweck:  MEXICO

Wir Bedanken uns für Ihre Unterstützung

 

Obdachlos in Puerto de la Cruz

Hilflosigkeit & Vorurteil

Dach über dem Kopf gesucht

Es gibt in unserer Gesellschaft kaum ein Thema, das so mit Vorurteilen behaftet ist, wie das der Obdachlosigkeit. Penner, Alkoholiker, Kriminelle – so die Attribute, die meistens zuerst mit diesen Menschen assoziiert werden. Doch auch sie haben Schicksale und sind nicht immer freiwillig in dieser Situation. So zum Beispiel Javi, der in Puerto de la Cruz als „El Canarión“ bekannt ist.

Javi El Canarión Mov. 631 000 334

Er stammt aus Gran Canaria, hatte damals ein Haus, eine Arbeit und eine Lebensgefährtin. Zehn Jahre hat er als Arbeitnehmer in die Sozialversicherung eingezahlt. Alles ganz normal. Nach einer Trennung verlor er alles und versuchte auf Teneriffa Fuß zu fassen. Zuerst in Santa Cruz, später in Puerto de la Cruz, wo er seit zehn Jahren lebt und überlebt. Er sitzt jeden Vormittag mit seinen Hunden an der Playa Jardín und verkauft seinen selbstgemachten Schmuck, aus Leder und Edelsteinen. Damit verdient er sich seinen Lebensunterhalt. „Ach du hast es gut, hier zu leben, mit deinen Hunden, deinem Schmuck, unter Palmen. Dieses Leben eines Bohemians, wir beneiden dich“, sagen mir ausländische Kunden im Winter sehr oft. „Dabei sehen sie nicht, dass ich mir diese Situation nicht ausgesucht habe. Ich bin dazu gezwungen, so zu leben und das hat mit Nostalgie und Freiheit wenig zu tun“, meint er. Zunächst lebte er in der alten Busstation. „Ich war dort und noch ein alter Mann. Jeder kannte ihn als „El Sevilla“. Er war krank und ich habe ihn gepflegt. Wir hatten dort ein kleines Zuhause geschaffen. Es gab Wasser und Strom. Wir hatten Möbel, einen Kühlschrank und einen Fernseher. Alles Dinge, die uns von Freunden geschenkt wurden. Es ging uns ganz gut. Wir hielten unser kleines Nest sauber und waren zufrieden. Dann starb El Sevilla, die Rettungssanitäter holten ihn ab. Wenig später wurde ich rausgeworfen. Einsturzgefahr. Ich habe alles zurückgelassen, ich hatte ja keinen Ort, an den ich es hätte mitnehmen können. Nur Lola meine Hündin war mir eine treue Begleiterin. Rund fünf Monate lebte ich als Gast im Haus eines Arztes. Dort gab es Geld  und Gold – es hat nie etwas gefehlt. Ich zog aus, weil ich diese Gastfreundschaft nicht überstrapazieren wollte. Dann lebte ich fünf Jahre lang am Strand, in einem Zelt. Meine Hunde, alles Straßenhunde aus Puerto de la Cruz, und ich. Aber auch da wurde ich immer wieder vertrieben. Jetzt haben wir in einem baufälligen Haus in der Innenstadt ein kleines Zuhause. Als „Ocupa“ (Hausbesetzer). Doch das Gebäude gehört der Bank und mit Sicherheit wird es abgerissen, damit neu gebaut werden kann.  Ich muss raus und weiß nicht wohin. Ich war mehrfach auf dem Sozialamt und habe um Hilfe gebeten. Aber es kommt einfach nichts. Sie kommen nicht um zu helfen, sondern nur, um uns auf die Straße zu setzen. Von Oktober letzten Jahres bis jetzt haben sie mir 300 Euro Unterstützung gegeben. Nicht pro Monat, sondern in der ganzen Zeit. Ins Obdachlosenheim kann ich wegen der Hunde nicht und ich möchte dort auch nicht sein. Dort gibt es viele Konflikte und ich möchte einfach in Ruhe leben. Nach meiner Arbeit am Strand bin ich zuhause. Manchmal treffen wir uns Abends am Strand unter Freunden, um gemeinsam zu trommeln. Mehr brauche ich nicht, nur ein Dach über dem Kopf. Strom und Wasser wäre schön“, erzählt er. Erst kürzlich stieg er in ein Haus ein „Ganz vorsichtig, ich habe nichts aufgebrochen, sondern vorsichtig mit einem Schraubenzieher geöffnet. Dabei wurde ich erwischt und muss mich nun wegen Einbruchs verantworten. Ich gebe zu, ich bin ein Hausbesetzer, aber kein Einbrecher. Früher war ich mal mit dem Gesetz im Konflikt, aber seit elf Jahren bin ich „sauber“. Ich habe nichts gestohlen, sondern wollte nur schauen, ob das Haus eventuell bewohnbar wäre“, erklärt er weiter. Javi ist stadtbekannt. Viele grüßen ihn, kennen ihn, schätzen ihn. Es gibt eine Nachbarin, die ihm ab und zu die Wäsche macht. Dort kann er die Hunde baden oder auch mal trimmen. Wenn es eng wird, besorgt sie ihm Hundefutter. Selbst ein Handy hat sie ihm gekauft, damit sie in Kontakt bleiben können. Jeden Monat lädt sie es ihm mit 15 Euro auf. Dafür ist er dankbar. „Neulich hat mir eine Finnin, die ich kenne, angeboten, bei ihr zu duschen. Ich wäre dabei fast eingeschlafen. Kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal warm geduscht habe. Es war so schön. Im Winter, wenn die Ausländer kommen, geht es besser. Viele kennen mich. Sie kaufen meinen Schmuck, helfen mir die Hunde zu sterilisieren oder sorgen dafür, dass sie einen Chip haben. Die Nonnen vom Kinderheim an der Busstation, geben mir jeden Tag ein belegtes Brot, ein Stück Obst und einen Saft.  Alles, worum ich bitte, ist ein Dach über dem Kopf, in dem ich mit meinen Tieren leben kann“. Eine Deutsche, die sich politisch und im Tierschutz organisiert, versuchte selbst einen Kontakt zum Bürgermeister und zu Sozialarbeitern herzustellen. Vergeblich. Immer wieder gab es Termine und Versprechungen, die nicht eingehalten wurden.

Obdachlosigkeit als Einzelschicksal

Schnell sind Vorurteile parat, weshalb jemand auf der Straße lebt. Doch wer hinter die Kulissen schaut, sieht Einzelschicksale. Manchmal traurige Geschichten, manchmal sind sie mit Alkohol, Drogen und Kriminalität verbunden, manchmal aber auch nicht. Manchmal war es ein einziger Fehlschlag, der zum Straucheln und Absturz führte. Gerade wer aus Not auf der Straße ist, möchte sich ein bisschen Würde bewahren. Manche Städte richten sich darauf ein, auch diese Menschen als Mitbürger wahrzunehmen, andere sehen sie als lästiges Übel. Auf den Kanaren leben nach Einschätzung von Caritas rund 2.000 Obdachlose. In Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz wird ihre Zahl auf rund 300 geschätzt. „Viele kommen von außerhalb, weil wir Obdachlosenheime zum Übernachten, eine Suppenküche mit drei täglichen Mahlzeiten, sowie Duschmöglichkeiten anbieten“, erklärte der Bürgermeister José Manuel Bermúdez. Nicht alle, die auf der Straße leben, wollen tatsächlich ein Dach über dem Kopf. „Manchen mögen keine Regeln und können sich nicht in Hausgemeinschaften einfinden. Wir suchen nach den bestmöglichen Lösungen, um diesen Menschen zu helfen“, meint er weiter.  Deshalb erlaubt er in gewissem Maße und an bestimmten Stellen sogenannte „Chabolas“. Einfache Hütten, die sich die Menschen selbst herrichten, um dort selbstbestimmt zu leben. Sogar einen Wohnsitz können die Menschen dort anmelden. In den letzten beiden Jahren wurden in der Hauptstadt rund vier Millionen Euro in Obdachlosenprojekte investiert. So zum Beispiel in rund ein dutzend Wohnungen, die gezielt an Obdachlose vergeben werden. Sie werden von Sozialarbeitern betreut, so dass auch Behördenangelegenheiten, mit denen viele Menschen überfordert sind, erledigt werden können. In Santa Cruz gehen Mitarbeiter der Stadt auf die Menschen ein und versuchen Lösungen zu finden, die ihnen Würde und Selbstbestimmung lassen. In Puerto de la Cruz gibt es weniger Initiative. Javi und seine Freunde schätzen, dass es in der Stadt mindestens 30 Obdachlose gibt, wahrscheinlich sogar mehr. „Manche sind Junkies, sie halten sich in verlassenen Gebäuden auf und oft gibt es dort auch Ausraster und Probleme. Sie machen sich wenig Gedanken um die Zukunft, sofern sie über den nächsten „Schuss“ hinausgeht. Aber es gibt auch diejenigen, die sich eine bescheidene Behausung wünschen, in der sie einfach, aber in Würde und vor allem ohne Angst, wieder auf die Straße gesetzt zu werden, leben zu können. Sozialer Wohnraum ist Mangelware und ein Problem, das in einer touristisch orientierten Politik, nicht gerade oben auf der Liste steht. Ganz unter den Tisch fallen, darf es aber auch nicht. Nicht Alle, die im Urlaubsparadies leben, leben auf der Sonnenseite.

Text von Sabine Virgin (IC Media) 
Eingestellt von Roland Brunk 09/15/2017
Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, das hier Hilfe geleistet wird, und benötigen hierzu Ihre/Eure Hilfe.

oder Spenden  Sie per Überweisung an:
Asociación Ordo Supremus Asistencial Icod Canarias
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Verwenungszweck:  OBDACHLOS

Wir Bedanken uns für Ihre Unterstützung.

oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie mit Sachspenden helfen möchten.

Oferta de Empleos Canarias en Alemania

Ofertas de empleo en Alemania para españoles (Canarios)

El idioma alemán no es una condición y se aprende localmente.

Para un grupo de empresarios del sector automotriz ofrecemos

4 cursos de formación para mecatrónicos automotrices e ingenieros electrónicos

Compañías como Mercedes y Volkswagen están entre los clientes.
  

El período de formación es de 3,5 años, por supuesto, con un aprendizaje

La educación debe ser la madurez de los centros de formación.

Además ofrecemos apoyo y alojamiento para los aprendices, así como para los demás lugares a llenar. También se organizan actividades para su tiempo libre.

La formación y el lugar de trabajo serán en el área de Aquisgrán.

Los aspirantes deben entenderse bien desde que se agrupan y se cuidan en grupos.

También buscamos un au pair masculino para la hija de uno de los empresarios. Se trata principalmente del aprendizaje de la lengua española y en el mismo tren el Aupair puede aprender alemán … Esta posición será limitada, pero en el caso de una idoneidad, un aprendizaje / lugar de trabajo también se puede introducir aquí.

Además, en un futuro próximo todavía 1 restaurante de la fuerza de servicio y 2 paginadores del coche 3 Aupair. ..Jardinero. .Albañil. ..Electrisista volver todos los 3 meses a la casa Fammiliar en españa .. cuidado por trabajadores sociales se buscan.

También estamos buscando un desarrollador / programador de software para un proyecto con la Uni Aquisgrán que tomará alrededor de 8 semanas y para el sector automotriz. Este lugar sería para un estudiante que quiere hacer un semestre de intercambio en Alemania.

Más información será discutida en la reunión de aplicación.

Si está interesado envíe un CV a:
James Klemm
Miembro de nuestro Asociación “Ordo Supremus Islas Canarias
j.klemm@osmcssh.es

 

Presse

Hier veröffentlichen wir Berichte in den Medien über unseren Orden hier auf Teneriffa und unsere Projekte.
Hier ein Zeitungsbericht des Kanaren Express

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Alfons I. der Krieger

Alfons I. (Aragón)

Alfons I. der Krieger (spanisch Alfonso el Batallador, aragonesisch Alifonso lo Batallero; * 1073; † 7. September 1134 in San Juan de la Peña) war von 1104 bis 1134 König von Aragón und Navarra aus dem Haus Jiménez. Er war einer der bedeutendsten Herrscher des spanischen Mittelalters und Protagonist der Reconquista, der aufgrund der Eroberung von Saragossa 1118 maßgeblichen Anteil an der Etablierung von Aragón als zweiter christlicher Macht neben LeónKastilien hatte.

Alfons war der dritte Sohn des Königs Sancho Ramírez von Aragón-Navarra und der zweite aus dessen zweiter Ehe mit Felicia von Roucy, die aus dem nordfranzösischen Adel stammte. Sein älterer Vollbruder Ferdinand war bereits früh gestorben, weshalb er in der Thronfolge an zweiter Stelle nach seinem älteren Halbbruder Peter I. aufrückte.

Leben

Ehe mit Urraca

Über die Jahre vor seiner Thronübernahme im September 1104 ist, bis auf seine Herrschaft in Biel, nichts von Alfons überliefert, obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits über dreißig Jahre alt war.[1] Er folgte seinem Halbbruder Peter I. nach, der mit den Eroberungen von Huesca (1096) und Barbastro (1100) bereits große Erfolge bei der Expansion Aragóns gegen das muslimische Al-Andalus verzeichnen konnte. Hauptrivale dabei war das mächtige Taifa-Königreich der Banu Hud von Saragossa, an dessen Eroberung Peter I. kurz vor seinem Tod noch gescheitert war. Alfons setzte die Politik seines Halbbruders nahtlos fort, geriet aber dabei wie dieser in Gegensatz zu dem „Imperator über die Nationen von Spanien“ Alfons VI. von León-Kastilien. Denn Saragossa war ein tributpflichtiger Vasall von León-Kastilien und hatte folglich unter dessen Schutz gestanden, was Alfons einstweilen in seine Schranken wies. Eine dynastische Krise im leónesischen Königshaus versetzte ihn aber unverhofft in die Position zur Übernahme des größten christlichen Königreichs und vorherrschenden Macht auf der iberischen Halbinsel. 1107 starb der älteste Schwiegersohn Alfons’ VI., Raimund von Burgund, und im Jahr darauf fiel der einzige Königssohn Sancho Alfónsez im Kampf gegen die Mauren. Damit stieg die älteste Tochter des Königs und Witwe Raimunds, Urraca, zur Haupterbin ihres Vaters auf, der sogleich ihre Wiederverheiratung betrieb und in dem streitbaren König von Aragón den geeigneten Mann für seine Tochter und Beschützer seines Enkels Alfonso Raimúndez sah. Wohl im August 1108 wurde die Verlobung zwischen Alfons und Urraca vereinbart.

Königin Urraca von León-Kastilien dargestellt in einer Miniatur aus dem 12. Jahrhundert. Archivo de la Catedral de Santiago, Tumbo A.

Diese Ehe rief allerdings von Anfang an einen breiten Widerstand innerhalb des leónesisch-kastilischen Adels und Klerus hervor. Der Adel erkannte in Alfons zuallererst einen landesfremden Außenseiter, dem man sich nicht fügen wollte. Außerdem wurde er als Bedrohung der Erbrechte des jungen Alfonso Raimúndez wahrgenommen, um den sich folglich vor allem der galicische Adel sammelte. Dieselben machtpolitischen Vorbehalte vertrat der vom Erzbischof von Toledo angeführte Klerus, wobei der Erzbischof das kanonische Recht als Einwand gegen die Ehe anführen konnte, da das Paar zu nahe miteinander verwandt war; König Sancho III. von Navarra war ihr gemeinsamer Urgroßvater. Bezeichnenderweise hatte der Klerus einst gegen die erste Ehe Urracas mit Raimund von Burgund keinerlei Einwände erhoben, obwohl auch dieser zu nahe mit ihr verwandt gewesen war. Am 1. Mai 1109 starb Alfons VI. und obwohl Urraca nun als Königin, unterstützt von ihren Vasallen, den letzten Willen ihres Vaters übergehen hätte können, bekannte sie sich doch zur Ehe mit Alfons von Aragón, sei es aus Respekt vor ihrem Vater oder aus Furcht vor einem Konflikt mit ihrem Verlobten. Wahrscheinlich übte bei dieser Entscheidung auch der Vertraute der Königin, Graf Pedro Ansúrez, entscheidenden Einfluss aus, der schon seit 1104 als Regent in Urgell ein gutes Einvernehmen mit Alfons gepflegt hatte.[2] Im Oktober 1109 wurde die Hochzeit in Monzón de Campos begangen.[3] Seinen so neu gewonnenen Herrschaftsanspruch auf León-Kastilien demonstrierte Alfons fortan durch die Aneignung des hispanischenImperatorentitels (totius Hispaniae imperator), der traditionell mit dem leónesischen Königreich assoziiert war und einen Oberherrschaftsanspruch über ganz Spanien in ideeller Fortführung des Westgotenreichs von Toledo implizierte.[4] Unmittelbar darauf zog das Paar nach Aragón, das von Al-Mustain angegriffen wurde. Am 24. Januar 1110 errang Alfons in der Schlacht von Valtierra einen vollständigen Sieg und tötete den König von Saragossa. Statt aber die Gunst der Stunde zu nutzen und sich Saragossas zu bemächtigen, zogen Alfons und Urraca anschließend nach Galicien, um dort den Aufstand der Opposition zu unterdrücken.[5]

Im Sommer 1110 kehrte Alfons allein nach Aragón zurück, um den Krieg um Saragossa zu forcieren. Die Inbesitznahme der Stadt durch die Almoraviden im Mai dieses Jahres nötigte ihn zum eiligen Handeln. Faktisch war damit aber auch das Ende seiner Ehe mit Urraca verbunden, was aus politischen und persönlichen Umständen resultierte. Zum einen ging von Papst Paschalis II. die Aufforderung zur Annullierung der Ehe unter Androhung der Exkommunikation ein, die vom leónesisch-kastilischen Klerus gefordert wurde.[6] Zum anderen kam es zwischen den Eheleuten selbst zum persönlichen Bruch, an dem beide Anteil hatten. Während Urraca kaum verhehlend außereheliche Beziehungen pflegte, konnte Alfons kaum sein gewalttätiges Naturell verbergen. Sogar gegenüber seiner Frau soll er physische Gewalt angewandt haben, so lautete zumindest eine von ihr geäußerte Anklage.[7] Überhaupt war Alfons’ Verhältnis zu Frauen schon in der mittelalterlichen Geschichtsschreibung Gegenstand der Beobachtung. Der muslimische Chronist Ibn al-Athīr († 1233; al-Kāmil fī ʾt-tarīch), der als einziger eine persönliche Charakterisierung des Königs von Aragón vornahm, beschrieb ihn als tatkräftigen Krieger, der sogar beim Schlafen seine Rüstung nicht ablegte und den Umgang mit Männern für geziemender erachtete als den mit Frauen.[8] Auch bemerkte der Autor, dass von Alfons entgegen den seinerzeit akzeptierten gesellschaftlichen Konventionen keinerlei Konkubinate oder außereheliche Kinder bekannt waren. Jüngere Betrachtungen sind daher zu der Auffassung gelangt, das Alfons homosexuell gewesen sei, wofür auch seine offenkundige Ignoranz bezüglich einer dynastischen Politik spricht.[9] Er war bereits 36 Jahre alt, als er mit Urraca seine erste und zugleich einzige Ehe schloss. Und trotz des Mangels eines Thronfolgers zog er nach dem schnellen Scheitern seiner Ehe keine weitere mehr in Betracht und setzte damit sein Königreich einer ungewissen Zukunft aus. Sein einziger Bruder Ramiro hatte eine klerikale Laufbahn eingeschlagen und war daher als potentieller Nachfolger scheinbar nicht verfügbar.

Krieg mit Urraca

Ungeachtet des päpstlichen Richtspruchs und des Scheidungswillens seiner Frau war Alfons nicht dazu bereit, eine Trennung und den damit verbundenen Machtverlust zu akzeptieren, und suchte seine Ehe mittels Waffengewalt aufrechtzuerhalten. Einen unerwarteten Verbündeten erhielt er in Graf Heinrich von Portugal, dem Schwager Urracas, der sich einen Profit aus dem Ehekrieg erhoffte. Im April 1111 konnte Alfons in der alten westgotischen Hauptstadt Toledo einziehen, worauf seine Frau am 19. September 1111 ihren Sohn Alfonso Raimúndez in Santiago de Compostela zum König weihen ließ, um Alfons’ Alleinherrschaftsanspruch entgegenzuwirken. Am 26. Oktober 1111 kam es in der Schlacht von Candespina zum ersten militärischen Aufeinandertreffen, aus dem Alfons siegreich hervorging und dabei den Heerführer und Liebhaber seiner Frau, Graf Gómez González, tötete.[10] Anschließend boten die Galicier unter dem Erzbischof Diego Gelmírez ein Heer gegen ihn auf, das er aber in einem zweiten Treffen bei Viadangos ebenfalls schlug. Dabei konnte er den zweiten Liebhaber seiner Frau, Graf Pedro González de Lara, gefangen nehmen, der dann allerdings doch noch seine Flucht zu bewerkstelligen vermochte.[11] Bis zum Dezember 1111 besetzte Alfons nahezu alle wichtigen Plätze in Kastilien und León und drängte seine Frau nach Galicien ab, bis sein Siegeszug im Frühjahr 1112 ein jähes Ende fand. Nach einem Überraschungszug seiner Frau wurde er von ihr und dem Grafen von Portugal, der inzwischen die Seiten gewechselt hatte, in Astorga eingeschlossen.[12] Zu einem Entscheidungskampf kam es einzig aufgrund von machtpolitischen Erwägungen Urracas nicht, die stattdessen Alfons’ Zwangslage nutzte, um ihn zur Wiederaufnahme eines Ehelebens zu drängen. Sie benötigte ihren Mann nun als Gegengewicht zu ihrem Schwager, Graf Heinrich von Portugal, der allerdings noch im selben Jahr an den Wunden starb, die er vor Astorga erhalten hatte. Und nachdem der Abt Pontius von Cluny als päpstlicher Legat erschienen war, der noch einmal die Annullierung der Ehe seitens des Papstes verkündete, war die leónesisch-kastilische Ehe endgültig beendet.[13] Geschlagen musste sich Alfons nach Aragón zurückziehen, bis zum April 1113 wurden seine Garnisonen aus allen wichtigen Städten Kastiliens wie Toledo und Sahagún vertrieben. Burgos verlor er nach einem militärischen Handstreich Urracas, was besonders von dem muslimischen Geschichtsschreiber Ibn al-Kardabus mit großer Genugtuung kommentiert wurde, war doch dem größten Maurenkämpfer dieser Zeit die schwerste Niederlage von seiner ehemaligen Frau zugefügt worden.[14]

Ungeachtet des Scheiterns seine Ehe mit Urraca hielt Alfons an den aus ihr resultierenden Herrschaftsansprüchen auf León-Kastilien fest, wenngleich er diese nun nicht mehr militärisch durchzusetzen suchte. So hielt er an dem Imperatorentitel fest und nutzte die innenpolitischen Querelen seiner ehemaligen Frau zum eigenen Vorteil, um insbesondere im altkastilischen Raum Positionen zu gewinnen. Beispielsweise konnte er 1114 wieder Burgos unter seine Kontrolle bringen, als dort die Bevölkerung seinen Bruder Ramiro zum Bischof wählte, in Opposition zu einem von Urraca ernannten Kandidaten.[15] Weiterhin gelang es ihm, einige Ortschaften in Ostkastilien und der Rioja zu halten. Allerdings verlor er bis 1116 die Kontrolle über Burgos wie auch über die Abtei San Benoit von Sahagún wieder an Urraca, die die Unterstützung von Papst Paschalis II. genoss.[16] Alfons konnte dagegen kaum etwas unternehmen, da er seine Kräfte ganz gegen die Mauren von Saragossa richten musste, die seit geraumer Zeit ihren militärischen Druck gegen Aragón erhöht hatten. In dieser Situation ging er gegen Jahresende 1116 einen diplomatischen Ausgleich mit Urraca in Form eines Friedensvertrags ein, indem er die Auflösung seiner Ehe akzeptierte und auf alle Herrscherrechte südlich des Duero einschließlich auf Toledo verzichtete. Im Gegenzug verzichtete Urraca bereitwillig auf die weitere Oberlehnsherrschaft auf Saragossa und gab es damit zur Eroberung frei.[17] Allein auf Burgos und die Rioja erhielt Alfons seinen Anspruch aufrecht, genauso wie auf die imperiale Würde, wenngleich er diese bis zum Jahr 1127 nur noch in vier Urkunden gebrauchte.[18]

Eroberung von Saragossa

Statue von Alfonso el Batallador im Parque Grande José Antonio Labordeta in Saragossa, errichtet 1925.

Nach seinem Sieg bei Valtierra 1110 und dem Tod des letzten muslimischen Taifakönigs von Saragossa hatte Alfons auf einen direkten Zug gegen diese Stadt verzichtet, wovon vor allem die Almoraviden hatten profitieren können; sie hatten die Stadt noch im selben Jahr besetzt. Die Almoraviden waren eine ursprünglich aus Mauretanien stammende Berberdynastie, die in der Mitte des 11. Jahrhunderts ihre Herrschaft über Marokko mit Marrakesch als Hauptstadt ausdehnen konnte. Nachdem König Alfons VI. von León-Kastilien im Jahr 1085 Toledo für die Christenheit erobert hatte, waren die Almoraviden von den Taifakönigen von Al-Andalus zu Hilfe gerufen worden, worauf sie von Afrika nach Spanien übergesetzt waren und dort nacheinander ihrerseits die Taifas ihrem Reich unterwarfen. Saragossa war bis 1110 das letzte Taifa, das sich ihnen widersetzt hatte, bis es schließlich dank der Schlacht von Valtierra als letztes in ihre Hände gefallen war. Die Hauptstoßrichtung der Almoraviden war Toledo, doch auch gegen Aragón erhöhte sich ihr Druck zuletzt, weshalb Alfons 1116 zu seinem Frieden mit seiner Exfrau genötigt war. Im selben Jahr griff der Statthalter von Saragossa, Ibn Tifilwit zuerst das Kloster Rueda an und belagerte anschließend Borja, wo der Erbe der Banu Hud, Imad al-Dawla, als aragónesischer Vasall herrschte. Im Sommer des darauffolgenden Jahres führte Alfons dagegen eine erste Offensive nach Saragossa und belagerte die Stadt. Zwar musste er die Belagerung nach der Ankunft eines Entsatzheeres der Almoraviden abbrechen, doch ging er aus der folgenden Feldschlacht siegreich hervor, in der Ibn Tifilwit getötet wurde.

Im Frühjahr 1118 konnte Alfons ein großes Heer aufbieten, das neben seinem aragónesischen Aufgebot auch jenes der von ihm auf einem Konzil in Toulouse angeworbenen transpyrenäischen Fürsten aus Frankreich umfasste. Zu Letzteren gehörten der Vizegraf Gaston IV. von Béarn und dessen Bruder, Graf Centulle II. von Bigorre, weiterhin Graf Rotrou III. von Perche, Vizegraf Bernard Aton von Carcassonne sowie die Vizegrafen von Gabarret und Lavedan. Von Papst Gelasius II. wurde der Feldzug nachträglich mit allen Absolutionen eines Kreuzzugs ausgestattet.[19] Im Mai 1118 nahm Alfons erneut die Belagerung von Saragossa auf. Beeinflusst von den Erfahrungen des Vizegrafen von Béarn bei der Eroberung von Jerusalem 1099 auf dem ersten Kreuzzug ließ Alfons dieses Mal Belagerungsmaschinen konstruieren, um die starken Mauern der Stadt überwinden zu können. Dennoch gestaltete sich die Belagerung als so langwierig, dass die Almoraviden erneut ein Entsatzheer von Córdoba heranziehen konnten. Im Oktober oder November besiegte Alfons dieses Heer vor den Mauern der Stadt, worauf die Stadt am 18. Dezember 1118 kapitulierte.[20] Die Eroberung von Saragossa markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der spanischen Reconquista, wurde doch der nördlichste Eckpfeiler des muslimischen Al-Andalus auf der iberischen Halbinsel eingenommen. Für das kleine Pyrenäenkönigreich Aragón zog es eine beträchtliche territoriale Expansion nach sich, durch die es das Ebrotal sichern und sich als zweite christliche Macht auf der iberischen Halbinsel etablieren konnte. Alfons machte Saragossa sogleich zur neuen Hauptstadt seines Königreichs (regnum Caesaraugustanum) und garantierte der verbliebenen muslimischen Bevölkerung Religionsfreiheit. Zugleich aber ließ er diese in die Vororte umsiedeln, um das befestigte Stadtzentrum nun mit christlichen Siedlern neu zu bevölkern. Die Eroberung rundete er durch die Einnahme von Borja, Tarazona, Soria, Ágreda und schließlich Tudela am 19. Februar 1119 ab.

Alfons’ Siegeszug nötigte den Almoravidenkönig Ali ibn Yusuf zum zweiten Mal nach 1106 zum Übersetzen nach Spanien, um die Lage vor Ort zu stabilisieren. Er ernannte seinen Bruder Tamim zum neuen Generalstatthalter und betraute ihn mit dem Kampf gegen Alfons. Doch am 17. Juni 1120 errang dieser, unterstützt von Herzog Wilhelm IX. von Aquitanien, in der großen Schlacht von Cutanda einen vollständigen Sieg über das Almoravidenheer, bei dem angeblich 15.000 Mauren getötet oder gefangen genommen wurden.[21] In der Folge fielen Alfons auch Calatayud, Daroca und Monreal del Campo in die Hände. Den Maurenkampf führte Alfons in den folgenden Jahren unablässig fort und sicherte die eroberten Gebiete durch den Bau neuer Burgen entlang des Jalón nach Süden hin. Dies beabsichtigte er auch an der Ostgrenze Aragóns, wo noch die Städte Lleida und Fraga in muslimischer Hand waren. 1123 erbaute er gegenüber der ersteren die Burg Gardeny, um von dieser aus die Belagerung zu leiten. Doch die Einnahme Lleidas scheiterte letztendlich nicht zuletzt wegen der Intervention des Grafen Raimund Berengar III. von Barcelona, der ebenfalls diese Stadt beanspruchte. Im Juli 1124 kehrte Alfons in die Rioja zurück und belagerte dort Haro, eine Burg des Diego López, Herr von Vizcaya, der einst zu Urraca gehalten hatte. Anschließend versicherte er sich seiner Herrschaft in Burgos und Nájera.

Im September 1125 begann Alfons einen Heerzug bis weit in das maurische Andalusien hinein. An Valencia und Murcia vorbeiziehend konnte er als erster christlicher Feldherr seit der maurischen Invasion 711 überhaupt Granada erreichen. Dabei schlossen sich ihm ganze mozarabische Völkerschaften an, die sich in den Bergen der Alpujarras drei Jahrhunderte lang gegenüber der muslimischen Herrschaft hatten behaupten können. Die Stadt selbst konnte er allerdings nicht belagern, da der almoravidische Statthalter Tamim sie rechtzeitig in Verteidigungsbereitschaft gesetzt hatte. Alfons zog deshalb nach Córdoba weiter, von Tamim und dessen Heer in sicherem Abstand verfolgt. Am 10. März 1126 unternahmen die Almoraviden auf das auf dem Feld von Arnisol bei Lucena lagernde aragónesische Heer einen Überraschungsangriff, dem Alfons standhalten und die Schlacht am Ende für sich entscheiden konnte.[22] Danach trat er den Heimmarsch nach Aragón an.

Späte Jahre

Während Alfons’ Abwesenheit auf dem Feldzug nach Andalusien war Königin Urraca gestorben und deren junger Sohn Alfons VII. (Alfonso Raimúndez) hatte die Alleinherrschaft über León-Kastilien übernommen. Alfons stand zu seinem Stiefsohn in einem feindseligen Verhältnis, war er ihm gegenüber doch während seiner Ehe mit Urraca als Bedrohung seiner Erbrechte aufgetreten. Und sogleich nach der Thronübernahme suchte Alfons VII. die von Aragón besetzten Gebiete in Altkastilien und der Rioja zurückzuerobern. Dabei erhielt er die Unterstützung der lokalen Bevölkerung, die der aragónesischen Besatzung überdrüssig geworden war. Im Herbst 1126 erhoben sich die Bürger von Burgos, vertrieben die Aragónesen aus der Stadtburg und übergaben diese an Alfons VII.[23] Im Juli 1127 marschierte Alfonso deshalb erneut nach Rioja, um Nájera und Castrojeriz zu befestigen. Sofort zog ihm Alfons VII. mit seiner gesamten Heeresmacht entgegen und stellte ihn im Tal von Támara bei Hornillos de Cameros. Zur Schlacht kam es allerdings nicht, da insbesondere unter den kastilischen Vasallen Alfons’ VII. keine Bereitschaft zum Kampf aufkam. Ihr Wortführer war ausgerechnet Pedro González de Lara, der ebenso von Alfons VII. gehasste Liebhaber seiner Mutter.[24] Stattdessen legten die Könige von León und Aragón ihre Differenzen in einem Friedensvertrag bei, der nicht im Detail überliefert ist.[25] Wahrscheinlich aber beinhaltete er den Verzicht des Königs von Aragón auf Burgos und den Imperatorentitel bei gleichzeitiger Anerkennung des Gewinns von Saragossa. Tatsächlich ließ Alfons sich seither nicht mehr als Imperator titulieren; diese Würde wurde nun allein von Alfons VII. beansprucht. Alfons war nicht zuletzt auch deshalb zum Frieden genötigt, weil zugleich der Graf von Barcelona das aragónesische Monzón eroberte.

Alfonso el Batallador. Historisierendes Portraitgemälde von Francisco Pradilla, 1879.

Eine dynastische Allianz zwischen León und Barcelona bedrohte fortan Aragón von zwei Fronten aus, weshalb Alfons ungeachtet des Friedens von Támara im Frühjahr 1129 erneut in Kastilien einfiel und Medina-Sidonia und Morón belagerte. Als jedoch Alfons VII. gegen ihn heranzog, ging er einer Schlacht aus dem Weg und zog sich nach Almazán zurück.[26] Anschließend kehrte er kampflos nach Aragón zurück, ohne dass er je wieder einen Feldzug nach Kastilien unternehmen sollte.[27] Seither befand sich Alfons faktisch mit all seinen Nachbarn im Krieg, im Westen mit León, im Osten mit Barcelona, im Süden mit den Almoraviden und im Norden mit Toulouse. Im Mai 1129 zog er gegen die Almoraviden und begann mit der Belagerung von Valencia. Ein zahlenmäßig weit überlegenes Entsatzheer des Statthalters von Sevilla schlug er in der Schlacht von Cullera vernichtend, doch musste er dabei selbst hohe Verluste hinnehmen und deshalb die Belagerung abbrechen. Dennoch schwächte dieser Sieg die Offensivkraft der Almoraviden für die nächste Zeit erheblich, so dass sich Alfons 1130 einem anderen Gegner zuwenden konnte. Er zog über die Pyrenäen in die Gascogne, um dort Bayonne zu belagern. Dieser Angriff galt dem Grafen Alfons Jordan von Toulouse, der ein Vetter und Verbündeter von Alfons VII. von León war. Fast ein ganzes Jahr lang belagerte Alfons Bayonne, ohne die Stadt einnehmen zu können.[28] Und während seine Kräfte vor Bayonne gebunden waren, nutzte Alfons VII. von León dies im Oktober 1131 zur Eroberung von Castrojeriz, Almazán und Soria, was für Aragón faktisch den Verlust der Rioja bedeutete.[29]

Tod und Nachfolge

Um diese Niederlagen auszugleichen, nahm Alfons den Kampf mit Raimund Berengar III. von Barcelona auf und eroberte die Burg von Monzón zurück. Den Zwist der Christenherrscher untereinander nutzte der almoravidische Statthalter von Valencia zu einer Offensive gegen Aragón und tötete dabei den alten Kreuzzugsveteran Gaston IV. von Béarn. Die neue maurische Bedrohung veranlasste Alfons zur einstweiligen Beilegung seines Streits mit León-Kastilien, um die Planungen zu einem Gegenstoß anzugehen. Erneut zog er ein großes Heer mit Verstärkungen aus Südfrankreich zusammen, mit dem er im Winter 1133 Mequinenza eroberte. Anschließend schritt er an die Belagerung des stark befestigten Fraga, das einen bedeutenden Außenposten an der Ostgrenze Aragóns darstellte. Einmal mehr boten die Almoraviden ihre in al-Andalus zur Verfügung stehenden Streitkräfte auf, um ihre Festung zu entsetzen. Dem konnte Alfons am 17. Juli 1134 in der großen Schlacht von Fraga dieses Mal nichts entgegensetzen; sein Heer wurde von der erdrückenden Übermacht überwältigt und aufgerieben, die Bischöfe von Lescar, Roda-Barbastro und Jaca, sowie andere hohe Prälaten und Adlige wurden getötet.[30] Alfons selbst gelang mit wenigen Rittern die Flucht vom Schlachtfeld, aber offenbar wegen seiner schweren Verwundungen, der Chronica Adefonsi imperatoris nach an gebrochenem Herzen, starb er bereits am 7. September 1134 im Alter von 61 Jahren in der Abtei San Juan de la Peña.[31] Er wurde in der Abtei Jesús Nazareno der Mönchsburg Montearagón bestattet. 1845 wurde sein Leichnam in die Kirche San Pedro el Viejo in Huesca überführt.

Im Feldlager vor Bayonne hatte Alfons im Oktober 1131 sein Testament verfasst, dessen Inhalt er kurz vor seinem Tod am 4. September 1134 in Sariñena noch einmal bestätigte.[32] In Ermangelung eines Thronerben vermachte er darin sein Königreich den Orden der Templer, Hospitaliter und den Rittern vom Heiligen Grab. Diese Regelung erwies sich allerdings unter seinen aragónesischen und navarresischen Vasallen als nicht annehmbar, die unabhängig voneinander auf ihre Art die Nachfolge regelten. Die Aragónesen holten Ramiro, der noch im August desselben Jahres zum Bischof von Roda-Barbastro gewählt worden war, aus seinem Kloster und proklamierten ihn zum König. Die Navarresen erhoben García Ramírez, einen entfernten Vetter aus dem Haus Jiménez, zu ihrem König. Die seit 1076 bestehende Personalunion zwischen Aragón und Navarra wurde damit aufgehoben und zugleich die historische Union zwischen Aragón und Katalonien eingeleitet. Denn der Mönchskönig Ramiro II. regierte nur solange, bis ihm aus einer schnell arrangierten Ehe die Tochter Petronella von Aragón geboren wurde, die sogleich mit dem katalanischen Grafen Raimund Berengar IV. von Barcelona verheiratet wurde, der dann die Regentschaft auch in Aragón übernahm. Die Ritterorden wie auch der Heilige Stuhl zu Rom billigten die Übergehung von Alfons’ letztem Willen nachträglich.